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Das Finanzviertel

Schon Anfang des 19. Jahrhunderts wurde New York zu einer der weltweit führenden Finanzhauptstädte, zahlreiche Kreditinstitute ließen sich hier nieder.
Im dichtbebauten Südzipfel von Manhattan stehen moderne Hochhauskomplexe direkt neben neoklassizistischen Bauten. Die hier arbeitenden Geschäftsleute trifft man mittags an den Fastfood-Buden und in den Selbstbedienungsrestaurants. Die Stimmung ist doch wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgekommen, nach dem Hightechboom der Neunziger Jahre, der durch reine Börsenpsychologie die Kurse ins Unermessliche getrieben hatte. Aber dies ist nicht das erste Mal, dass die Stimmung ziemlich getrübt ist. 1929 wurde in der New York Stock Exchange der große Börsencrash ausgelöst, Anfang der Neunziger Jahre hatten mehrere Skandale eine Zeit wirtschaftlicher Unsicherheiten eingeleitet.

Die New York Stock Exchange (1), die Börse an der Wall Street, befindet sich in einem neoklassizistischen Gebäude aus dem Jahr 1913. Besucher können von einer Gallerie das Treiben der Börsenmakler beobachten, wenn sie nicht gerade wieder aus Angst vor Anschlägen geschlossen ist.

In den 40er Jahren des 19. Jahrhunderts wurde nicht weit von der Börse die Trinity Church im neogotischen Stil gebaut. Im Inneren befindet sich hinter bronzenen Türen eine Ausstellung mit Bildern der New Yorker Skyline. Der ca. 80 m hohe Kirchturm war einst das höchste Bauwerk der Stadt, dies hat sich natürlich mittlerweile gehörig geändert.
Etwas nördlich befindet sich die ältere St. Paul’s Church. Der erste Präsident der USA, George Washington, besuchte regelmäßig die Messe in der Kirche, die im Georgian Style errichtet wurde.
Zwischen den beiden Kirchen ragt das 1915 gebaute Equitable Building mit 40 Stockwerken in den Himmel; es war das erste Bürohochhaus der Stadt.

World Trade CenterMehr als eine Million Menschen besuchten jedes Jahr das World Trade Center (2), die meisten wollten vor allem den Blick von der Spitze des Gebädes in ca. 450 m Höhe genießen. Viele hielten die Zwillingstürme für sehr monoton, Architekturkenner schätzten aber die Gestaltung des 1973 von Minoru Yamasaki erbauten Skyscrapers. 1993 explodiert in der Tiefgarage des Komplexes ein Bombe, die von islamistischen Terroristen gezündet wurde. Sie stiftete viel Verwirrung im World Trade Center, in dem über 50.000 Menschen arbeiten. Am 11. September 2001 brachten Terroristen die Türme dann mit entführten Flugzeugen zum Einsturz. Der Wiederaufbau des Areals dauerte Jahre, mehr dazu hier.

Östlich des World Trade Center wurde 1986 Ceasar Pelli’s World Financial Center (3) fertiggestellt. Es gehört zur Battery Park City, die ihre Entstehung den Bauarbeiten des World Trade Centers verdankt. Die Aushuberdmassen wurden in den Hudson River geschüttet, um neues Land zu gewinnen. Ein städtebauerischer Plan sorgte für eine einheitliche Bebauung des „frischen“ Terrains. Bei Einheimischen und Besuchern besonders beliebt ist der Palmenwintergarten und die Esplanade, der einzige Spazierweg in NYC direkt am Ufer des Hudson.

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